Vereinigte Staaten von Amerika

Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf

covercity[Nov. 2011] Der Kinofilm „Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf“ wurde 2008 veröffentlicht und stammt aus dem Hause „Walt Disney“ sowie „Pixar“. Der computeranimierte Kassenschlager startete in den USA am 27. Juni 2008, während der in Deutschland drei Monate später (am 25. September 2008) anlief. Er spielte bei einem Produktionsbudget in Höhe von 180 Millionen US-Dollar einen Umsatz von weltweit 500 Millionen US-Dollar ein.
Produziert haben den Film Jim Morris und John Lasseter unter der Regie von Andrew Stanton. Gewidmet wurde der Film übrigens dem im März 2008 verstorbenen Pixar-Mitarbeiter Justin Wright, der an zahlreichen Projekten der Pixar-Company beteiligt war.
„Wall-E“ räumte in den Jahren 2008/2009 zahlreiche Preise und Auszeichnungen ab; unter anderem den Teen Choice Award, einen Grammy, den British Academy Award sowie einen Oscar. Der Film handelt von einem kleinen Roboter namens „Wall-E“, der gemacht wurde um die Erde von Müll und Absonderungen zu befreien und der nach 700 Jahren entdeckt, wozu er eigentlich geschaffen ist. Wall-E steht für „Allocation Load Lifter – Earth Class“, was soviel bedeutet wie „Müllordner und Lastenheber – Erdklasse“.
In ferner Zukunft leben auf dem Planeten Erde keine Menschen mehr, denn diese haben die Erde in einem gigantischen Raumschiff, der Axiom, verlassen. Durch eine enorme Vermüllung der Erde wurde sie unbewohnbar.
Was jedoch auf der Erde blieb, waren zahlreiche Müllroboter, die nur dazu geschaffen wurden, den von den Menschen produzierten Müll und Unrat zu beseitigen, in der Hoffnung, den Planeten Erde wieder bewohnbar zu machen. Dafür wurde ein Zeitraum von 5 Jahren angesetzt.
Aus den 5 Jahren wurden 700 Jahre. Im Jahre 2815 ist nur noch ein einziger Müllroboter einsatzbereit. Wall-E. Im Gegensatz zu seinen Müllroboter-Kollegen hat Wall-E nicht nur 700 Jahre überlebt, sondern hat in der Zeit ein eigenes Selbstbewusstsein entwickelt. Das wiederrum führt dazu, dass Wall-E Gegenstände, die für ihn von persönlichem Interesse sind, aufhebt und sammelt. Auch hat er mit der Zeit gelernt Ersatzteile für sich selbst zu finden und zu benutzen, was der Grund für sein langes Überleben ist. Sein einziger Freund, während dieser langen Zeit, ist eine kleine Kakerlake.

Das, wozu man gemacht wurde, ist nicht gleich dem, was man sucht

covercity © Weles GmbH 2011Als Wall-E eines Tages einen Film schaut, in dem es um die Liebe geht, findet er heraus, dass er genau das auch gerne möchte. Sich verlieben und nicht mehr alleine sein.
Kurz darauf findet der kleine Wall-E eine grüne Pflanze, die sein Interesse weckt und die er mit nach Hause nimmt ohne zu ahnen, welche Bedeutung diese Pflanze noch haben wird. Zeitgleich landet EVE in einem Raumschiff auf der Erde, die den Auftrag hat, photosynthesefähiges Leben ausfindig zu machen. Prompt verliebt sich Wall-E bei ihrer ersten Begegnung in EVE. EVE hingegen möchte aber nichts von WALL-E wissen.
Als die die kleine Pflanze bei WALL-E findet, nimmt sie diese an sich und verschwindet mit einem Raumtransporter zurück zum Axiom, also zu den Menschen.
Der kleine Wall-E ist so verliebt, dass er eine abenteuerliche Reise quer durch die Galaxy auf sich nimmt um EVE wieder zu sehen.
Als Wall-E ebenfalls im Axiom ankommt, trifft er auf dicke, medienabhängige Menschen.
Als EVE dem Kapitän der Axiom die Pflanze vermitteln will, ist diese verschwunden. Schuld daran ist OTTO, der Bordcomputer. Otto wurde nämlich vor 700 Jahren von den Wissenschaftlern dazu programmiert, niemals zur Erde zurück zu fliegen. Als der Kapitän zur Erde zurück reisen will, hindert Otto ihn kurzfristig daran. Aber Wall-E und EVE gelingt es, Otto auszuschalten und zur Erde zurück reisen. Der verletzt Wall-E braucht dringend Hilfe, die er auf der Erde in Form von Ersatzteilen findet. Zurück auf der Erde arbeiten Menschen und Roboter zusammen erfolgreich an einem Wideraufbau der Erde.